Brasilien, eines der grössten Länder der Erde, bietet dem Besucher eine Vielzahl an Naturwundern, unterschiedliche Klimazonen und zahlreiche sehenswerte Städte, in denen der Einfluss der Kolonialzeit unübersehbar ist. Brasiliens Norden wird vor allen Dingen durch die riesige Amazonasebene und einer enormen Fläche an unberührtem Regenwald dominiert.
Im Süden wird die Landschaft eher durch Hügel und Gebirge geprägt. Auch die Tier- und Pflanzenwelt des Landes ist sehr vielseitig, bietet doch der tropische Regenwald im Amazonasbecken - welcher beinahe 50% Brasiliens bedeckt - ideale Lebensbedingungen. Überwältigende Eindrücke sind allen Besuchern garantiert. Neben der beeindruckenden Flora und Fauna überrascht Brasilien den Reisenden aber auch mit seiner friedlichen, freundlichen und Fremden gegenüber sehr aufgeschlossenen Bevölkerung.
Eines wird deutlich: Diese Feriendestination bietet einem alles. Erholung ebenso wie sportliche Aktivität und gigantische Stadtfeste wie den weltberühmten Karneval von Rio de Janeiro. So ist es nicht verwunderlich, dass jährlich tausende von Touristen Brasilien besuchen, um unter der an 300 Tagen pro Jahr scheinenden südamerikanischen Sonne die Seele baumeln zu lassen.
Das Klima Brasiliens verallgemeinernd zu beschreiben ist aufgrund der enormen Grösse des Landes unmöglich. Dank der geographischen Lage des Landes gehört Brasilien zwar zu den wärmeren Zonen auf unserem Planeten, trotzdem lässt es sich in verschiedene Klimazonen aufteilen. Der Norden des Landes ist beispielsweise sehr feucht und heiss. In diesen Regionen erreicht das Thermometer auch gerne mal Temperaturen zwischen 42 und 44°C.
Niederschläge gibt es zwar während des ganzen Jahres, doch sind diese zwischen Juni und November deutlich geringer. Im Gegensatz zum Norden Brasiliens ist das Landesinnere, mit Ausnahme heftiger Regenfälle im Sommer, überwiegend trocken. Hinzu kommen grosse saisonale Temperaturschwankungen.
Eine dritte Klimazone ist im Süden mit seinem subtropischen Klima spürbar. Die Temperaturschwankungen im Süden sind zwischen Winter und Sommer relativ gross, während in den nördlichen Regionen kaum Temperaturunterschiede statt finden. Im Winter ist es im tiefsten Süden sogar möglich, dass das Thermometer unter 0 °C fällt, in den bergigen Gegenden kann sogar Schnee liegen.
Brasilien bietet dem reisenden Surfer eine grosse Menge ganz unterschiedlicher Spots. Die Wellen an der Nordwestküste des Landes sind zum Beispiel deutlich kleiner als jene der Südwestküste. Auch die Temperaturen variieren beträchtlich. Während man an der Nordwestküste praktisch das ganze Jahr über bei Wassertemperaturen von 24 bis 27 °C ohne Wetsuit surfen kann, braucht man an der Südwestküste auf jeden Fall einen Neoprenanzug, da sich die Wassertemperaturen lediglich zwischen 17 und 22 °C bewegen.
Die Regelmässigkeit, mit der die Wellen auf die Nordwestküste treffen, ist an der Südwestküste mit 50-70% surfbarer Tage praktisch gleich hoch. Da Brasilien als Surfdestination ziemlich bekannt ist, gilt es ausserdem zu beachten, dass an den meisten Surfspots viele Leute im Wasser sind, die oft auch auf einem guten Niveau surfen.
Beste Saison für Anfänger: November - März
Beste Saison für Fortgeschrittene: April – Oktober
Crowdfaktor: Im Sommer und in Stadtnähe hoch
Die meisten Reisenden gelangen per Flugzeug nach Rio de Janeiro oder Sao Paulo. Das Land wird regelmässig von zahlreichen Fluggesellschaften aus Europa, Nord- und Lateinamerika angeflogen. Brasilien bietet dank seinen vielen internationalen Flughäfen ein dichtes Flugnetz.
TAM ist Brasiliens wichtigste internationale Fluglinie. Zusätzlich zu den Flügen zwischen vielen südamerikanischen Hauptstädten und den großen brasilianischen Städten gibt es internationale Flüge, die häufig eine valable Alternative zu langen Überlandreisen darstellen. Die am häufigsten genutzten internationalen Flughäfen in Brasilien sind der *Aeroporto Galeão“ in Rio de Janeiro und São Paulos "Aeropouerto Guarulhos". Beide Flughäfen sind gut in das nationale und internationale Flugnetz integriert.
Auch Zugverbindungen (zwischen Brasilien und Bolivien, Argentinien, Uruguay und Chile) und Busse (zwischen Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay) bieten diverse Reisemöglichkeiten.
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