Ozeanien besteht aus Australien als grösster Landmasse, Neuseeland und einer Vielzahl von kleinen Inselgruppen im Südpazifik.
Kulturell geprägt wird dieses Gebiet durch den polynesischen Einfluss auf den meisten Inselgruppen im Südpazifik und Neuseeland, auf den Inseln nördlich von Australien macht sich aber auch die melanesische Kultur bemerkbar.
Viele der Inseln sind vulkanischen Ursprungs und haben oft eine einmalige, nur auf der jeweiligen Insel vorkommende Fauna und Flora. Entwicklungsgeschichtlich beruht dies vor allem auf den grossen Entfernungen zwischen den einzelnen Inselgruppen. Trotz der relativen Abgeschiedenheit der meisten Inseln, sind einige Arten wegen des menschlichen Einflusses akut vom Aussterben bedroht.
Wer das Element Wasser mag, sollte aber nicht nur die atemberaubenden Wellen geniessen, sondern auch unbedingt einen Schnorchel- oder Tauchausflug machen, um die atemberaubende Unterwasserwelt zu bestaunen.
Das Klima auf den meisten Südseeinseln ist subtropisch bis tropisch, demzufolge sind die meisten Tage feucht und heiss.
Einzige Ausnahmen sind Neuseeland mit seinem gemässigten Klima und Australien, das sowohl über gemässigte und kaltgemässigte als auch kontinentale Klimazonen verfügt. Der Einfluss des Nordwestmonsuns ist vor allem in den nördlichen Gebieten bemerkbar.
Surfen hat in vielen Gesellschaften Ozeaniens einen hohen Stellenwert. Vor allem in Australien, „ DEM “ Surfland auf der Südhalbkugel. Da viele Surfer meist sehr jung mit dem Sport beginnen und äusserst kompetitiv sind, ist das Niveau im Wasser an den guten Spots sehr hoch.
Ausserdem ermöglichen die ganzjährig konstanten Bedingungen beinahe tägliche Sessions, was dem Level natürlich ebenso zu gute kommt. Doch nicht nur Australien bietet gute Bedingungen. In Neuseeland beispielsweise ist kein Punkt der Insel.weiter als 130 Kilometer vom Meer entfernt, der Weg zu einem funktionierenden Spot ist als meist nicht lang.
Aber auch die vielen Südseeinseln mit ihren vorgelagerten Korallenriffen sind natürlich ideale Surfdestinationen.
Aufgrund der überragenden Qualität der Wellen und der verhältnismässig kurzen Anreise sind diese Spots aber auch bei australischen und neuseeländischen Surfern sehr beliebt.
Es bestehen zu vielen Inselgruppen Ozeaniens direkte Flugverbindungen von allen anderen Kontinenten aus. Sollte ein Land nicht direkt erschlossen sein, ist es mit einem Zwischenstopp in Australien oder Neuseeland in der Regel problemlos erreichbar. Wer etwas länger Zeit hat, kann auch die Anreise mit einer Fähre in Betracht ziehen.
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