Südlich von Florida, zwischen dem offenen Atlantik und dem Golf von Mexiko, liegt Kuba, die grösste Insel der Grossen Antillen. Kuba besteht aus rund 1600 Inseln, die beiden grössten sind die Isla de la Juventud und Cayo Largo.
Dieses wundervolle Land hat dem Besucher aber weit mehr zu bieten als seine handgefertigten Zigarren: Tropische Regenwälder, eine exotische Flora und Fauna sowie gut erhaltene Riffe mit zahlreichen Höhlen. Deshalb sind die Gewässer um Kuba auch bekannt für ihre traumhaften Tauchreviere. Neben historischen Schiffswracks, die von früheren Kämpfen zeugen, machen die farbenprächtigen Korallen jeden Tauchgang zu einem Erlebnis.
Die Insel bietet aber nicht nur Tauchern bleibende Erinnerungen, auch alle anderen Touristen und Abenteurer kommen in Kuba auf ihre Kosten. Die bewegte Geschichte und die vielen historisch interessanten Dörfer Kubas verleihen diesem Land eine ganz eigene Faszination.
Auch die lebensfrohen, herzlichen Menschen tragen viel dazu bei, dass jeder Besucher seinen tristen Alltag schnell vergessen und in das pulsierende Leben Kubas eintauchen kann.
Auch für Badetouristen und Wanderer ist Kuba bestens geeignet, da das warme und regenarme Klima sehr viele Sonnenstunden verspricht.
Kuba gehört zu denjenigen Ländern, die aufgrund ihres Klimas das ganze Jahr hindurch von sonnenhungrigen Reisenden besucht werden können. Eine durchschnittliche Jahrestemperatur von 27 °C und nur geringe Temperaturschwankungen bieten dafür ideale Voraussetzungen.
Es gilt zu beachten, dass die Temperaturen im Osten tendenziell etwas höher sind als jene im Westen. Ausserdem ist das Wetter in der Region um Santiago de Cuba tropischer als im Rest des Landes.
Im Gegensatz dazu steht das eher kontinentale Klima in der Umgebung von Havanna. Am meisten Regen fällt in den Bergen und während der Regenzeit in den Monaten Mai bis Oktober. Dann kann die Luftfeuchtigkeit auf bis zu 80% ansteigen, was die ohnehin schon hohen Temperaturen zusätzlich wärmer wirken lässt.
Beachtung sollte man auch der Hurrikane Saison von Juni bis September schenken.
Surftechnisch kann Kuba leider nicht mit Weltklasse-Spots aufwarten, dennoch kann man einige sehr schöne Stunden im Wasser verbringen. Es existieren zwar rund um die Insel einige Spots, deren Qualität ist aber eher schlecht, da Kuba im Wellenschatten der Bahamas liegt und daher kein kräftiger Groundswell auf die Küste treffen kann.
Dies ist vielleicht auch der Grund, dass die Insel surftechnisch noch nicht sehr erforscht ist. Die drei besten Spots sind Graveyard, Divine und La Setenta. Graveyard ist ein Point Break mit einer Rechts- und einer Linkswelle. Die Wellenfrequenz ist zwar oft sehr gut, leider bleiben die Wellen meist relativ klein.
Auch die andern beiden Spots - ebenfalls Reefbreaks mit Rechts- und Linkswellen - können nicht mit ihrer Wellengrössen punkten.
Kuba wird hauptsächlich von Chartergesellschaften und der nationalen Air Cubana mit regelmässigen Flügen bedient. Andere internationale Liniengesellschaften fliegen wegen des US-Embargos nur selten kubanische Flughäfen an.
Trotzdem bestehen reguläre Flugverbindungen zwischen den vielen karibischen Inseln und allen zentral- und südamerikanischen Ländern. Offizielle Fährverbindungen existieren hingegen keine, was ebenfalls auf die von den USA ausgehende Blockade zurückzuführen ist.
Auch die vielen Kreuzfahrtschiffe, die in der ganzen Karibik unterwegs sind, ankern nur selten vor der Küste Kubas.
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