Costa Rica, ein tropisches Paradies mit unermesslich reicher Flora und Fauna. Die Costaricaner, - Ticos, wie sie sich selbst nennen - tragen mit ihrer grossen Freundlichkeit viel dazu bei, dass sich der Besucher schnell wohlfühlt.
Nirgendwo sonst auf der Erde findet sich auf derart engem Raum eine solche Artenvielfalt, geschützte Gebiete, in denen über achthundert Vogelarten, hunderte verschiedener Säugetiere sowie und fast vierhundert Reptilien- und tausende von Pflanzenarten leben. Dschungelbedeckte Berge, tiefe Schluchten und Täler sowie zahlreiche Flüsse und Wasserfälle prägen das Landschaftsbild.
Die intakte, atemberaubende Unterwasserwelt belohnt jeden Taucher dafür, dass er die lange Reise auf sich genommen hat. Auch surftechnisch hat Costa Rica mit seinen zwei Ozeanen viel Abwechslung zu bieten.
Das Klima in Costa Rica ist vorwiegend subtropisch bis tropisch. Lokal wird es jedoch stark von der jeweiligen Höhenlage geprägt. Einen ebenso grossen Einfluss übt auch die Gebirgskette der Kordilleren aus, welche das Land in eine immer feuchte Atlantikregion und eine wechselfeuchte Pazifikregion teilt.
Es gibt nur zwei Jahreszeiten: Die sogenannte Regenzeit von Mai bis November und die Trockenzeit von Dezember bis April. Auch während der Trockenzeit kann es, je nach besuchter Region, stundenweise oder auch einmal einen ganzen Tag lang regnen. Während der Regenzeit erlebt man nachmittags während 2-3 Stunden regelrechte Wolkenbrüche; die übrige Zeit des Tages ist in der Regel sonnig.
Mit stärkeren Regenfällen ist im Oktober und November zu rechnen. Auf der Karibikseite verhält es sich in etwa umgekehrt: Die Monate von Juni bis Oktober und Januar bis März sind relativ trocken. Die Niederschläge im atlantischen Einflussbereich sind jedoch grundsätzlich höher.
Im Landesinneren sind die Temperaturen von Januar und Februar mit 24°C am höchsten und von September bis Dezember mit 22°C am niedrigsten. Anders sieht es an der Westküste des Landes aus. Die Temperaturen steigen da in den Monaten April und Mai auf ihre Höchsttemperatur von 29°C und sinken im November auf einen Tiefstwert von 26°C.
An der Ostküste bleiben die Temperaturen zwischen 25 und 27 Grad Celsius ganzjährlich konstant.
Costa Rica ist eines der wenigen Länder, das einem Surfvergnügen an zwei Ozeanen bieten kann. Auf der karibischen Seite des Landes findet man während zweier kurzer Perioden eher grosse, wilde Wellen.
Ganz anders auf der Pazifikseite: Dort rollen das ganze Jahr über mittelgrosse, geordnete Swells an die Küste, welche jedes Surferherz höher schlagen lassen. Die Wassertemperaturen sind mit 26 bis 28 Grad Celsius das ganze Jahr über konstant hoch, so dass nur in Boardshorts und Lycra gesurft werden kann.
Die grössten Wellen werden in den Monaten von Juni bis Oktober an die Küsten erwartet. Aus diesem Grund ist diese Jahreszeit besonders gut für fortgeschrittenen Surfer geeignet. Leider fallen dann in Costa Rica auch die meisten Niederschläge.
Beste Saison für Anfänger: September - Mai
Beste Saison für Fortgeschrittene: Juni – Oktober
Crowdfaktor: In den Sommermonaten hoch
Per Flugzeug ist Costa Rica von vielen mittel- und lateinamerikanischen Ländern sowie aus den USA aus relativ einfach erreichbar. Internationale Flüge kommen am Aeropuerto International Juan Santamaria (SJC), 17 km nordwestlich von San José an. Der vor allem von amerikanischen Fluglinien (American Airlines, Continental und Delta) und der Airline Sansa genutzte Flughafen "Daniel Oduber Quirós International Airport" befindet sich in der Provinz Guanacaste. Dieser Flughafen soll in Zukunft weiter ausgebaut werden.
Costa Rica teilt die Landesgrenzen mit Nicaragua und Panama. Da ein modernes und günstiges Bussystem die zentralamerikanischen Hauptstädte miteinander verbindet, gelangen viele Besucher per Bus in das Land. Internationale Busse fahren von San José nach Changuinola, David und Panama City, Guatemala City, Managua, San Salvador und Tegucigalpa.
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