Die Kanarischen Inseln bieten Touristen aller Art einen spannenden und erholsamen Urlaub. Die einzelnen Inseln der Kanaren unterscheiden sich bezüglich Landschaft und Vegetation jedoch stark voneinander: Die beiden östlich gelegenen Inseln Lanzarote und Fuerteventura weisen eine sehr karge Vegetation und eine schroffe, beinahe wüstenartige Landschaft auf, Gran Canaria und Teneriffa hingegen sind viel dichter bewachsen und grüner.
Auf den hohen Vulkanen liegt zum Teil auch Schnee, nicht unweit von schönen Sandstränden. Dank den guten Fährverbindungen zwischen den Inseln sind die Kanaren auch optimal für Rundreisen geeignet.
Ebenso ideal ist die Destination dank des guten Wetters für Bade- und Sporturlauber. Surfer kommen aufgrund der vielen Reefbreaks rund um die Inseln sowieso auf ihre Kosten.
Die oft starken Winde sorgen ausserdem dafür, dass sich auch Wind- und Kitesurfer wohl fühlen.
Auf den Kanarischen Inseln herrscht ewiger Frühling. Die Temperaturschwankungen zwischen den Jahreszeiten betragen nicht mehr als 6 ºC, die monatlichen Durchschnittstemperaturen liegen zwischen 18º und 24º.
Das ganze Jahr über kann also bei idealen äusseren Bedingungen gebadet werden. Dieses milde, subtropische Klima verdanken die Inseln ihrer geographischen Lage. Die abwechslungsreiche Landschaft mit hohen, schneebedeckten Bergen ganz in der Nähe herrlicher Badestrände ist ein weiterer Pluspunkt.
La Palma, Teneriffa und Gran Canaria sind bekannt für ihre manchmal tropischen Regenfälle, während Fuerteventura und Lanzarote ausgesprochen trocken sind und fast ununterbrochenen Sonnenschein garantieren.
Der Winter ist die regenreichste Zeit auf den Inseln, die Niederschlagsmenge hält sich aber mit ca. 8 Regentagen pro Monaten in engen Grenzen.
Jahr für Jahr kommen viele Surfen auf die Kanaren, um die sehr guten Wellenbedingungen zu nutzen. Die Anzahl von Spots, deren Kapazitätsgrenze erreicht oder bereits überschritten ist, nimmt deshalb stetig zu.
Mancherorts ist sogar Vorsicht geboten, da die lokalen Surfer bereits aggressiv auf ausländische Surfer reagieren. Man sollte deren Warnungen befolgen und sich besser nach einer anderen Welle umschauen, denn geeignete Spots gibt es auf den Inseln genug, an denen man auch ohne Probleme surfen kann.
Am häufigsten sind auf den Kanarischen Inseln Reefbreaks anzutreffen, es gibt aber auch vereinzelt Wellen, die über Sandbänke laufen. Die Wintermonate von September bis Mai sind dank den kräftigen Winterswells und dem im Verhältnis zum Sommer schwachen Wind die besten.
Das auch im Winter mit ca. 18 - 20 Grad relativ warme Wasser ermöglicht längere Surfsessions. Die Wassertemperaturen in den Sommermonaten sind mit 22°C ebenfalls sehr angenehm und erfordern nur einen dünnen Wetsuit.
Linienmaschinen fliegen regelmäßig von allen grossen europäischen Flughäfen nach Gran Canaria, Teneriffa, Fuerteventura, Lanzarote und La Palma. Angebote von Chartergesellschaften und Billigfliegern ändern sich häufig je nach Jahreszeit, werden allerdings in den meisten europäischen Ländern angeboten.
Es besteht nur eine direkte Fährverbindung vom spanischen Festland auf die Kanarischen Inseln. Diese fährt lediglich einmal pro Woche von Cádiz in Südspanien nach Santa Cruz de Tenerife (ca. 22 Stunden). Zwischen allen Kanarischen Inseln verkehren aber mehrmals täglich Fähren, so dass ein Inselhüpfen problemlos möglich ist.
Die beiden von der Einwohnerzahl her größten Kanareninseln, Teneriffa und Gran Canaria, sind die Drehkreuze des Fährverkehrs. Die Schiffe werden von verschiedenen privaten Gesellschaften betrieben, ein einheitlicher Fahrplan existiert also nicht. Oft legen die Fähren nicht in der Hauptstadt der jeweiligen Insel ab, sondern in einem Hafen der geographisch der Zielinsel näher liegt. Die Reedereien sind recht zuverlässig, Verspätungen sind selten.
Der öffentliche Verkehr auf den Inseln beschränkt sich auf Busse und Taxis, verfügt aber trotzdem über ein breites Angebot.