Viele der 7107 Inseln der Philippinen sind bis heute unbewohnt und haben noch nicht einmal einen Namen. Dieser Tatsache ist es zu verdanken, dass ein Grossteil der Korallenriffe weitgehend intakt ist. Aber auch das Wasser ist vielerorts noch sehr sauber, die Sandstrände weiss und der Regenwald unberührt. Desgleichen faszinieren auch zerklüftete Gebirgsketten, schäumende Wasserfälle und unzählige geschützte Tierarten den Besucher.
Nicht zu vergessen ist die ausserordentliche Gastfreundlichkeit der liebenswürdigen Filipinos. Der Inselstaat besticht ausserdem mit einem abwechslungsreichen Mix aus modernen Großstädten und kleinen Dörfern, in denen die Zeit stillzustehen. Die vielen Freizeit- und Sportmöglichkeiten machen den Urlaub für jeden zu einem gelungen Erlebnis. Viele Inseln eignen sich gut zum Surfen, Schnorcheln und Schwimmen. Aber auch Erholung kommt keineswegs zu kurz.
Auf den Philippinen herrscht ein feuchtes Tropenklima. Es gibt drei Jahreszeiten: Von Juni bis Oktober ist es regnerisch (SW-Monsun), von November bis Februar eher kühl (NO-Monsun) und von März bis Mai sehr heiß in den Tiefebenen wird es dann extrem unangenehm. Die Niederschläge nehmen von Osten nach Westen ab.
Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei etwa 27 ºC. Die Mindesttemperatur fällt kaum unter 21 ºC und die Maximaltemperatur übersteigt die 33 ºC Marke ebenfalls nur selten. Von Juni bis September fegen häufig Taifune über das Land. Große Temperaturschwankungen gibt es auf den Philippinen während des ganzen Jahres nicht. Nur die Niederschlagsmengen unterscheiden sich. Dezember bis Juni gelten als beste Reisezeit, da es in der Taifun-Saison von Juli bis November zu heftigen Stürmen kommen kann.
Auf den Philippinen sind besonders die Strände und Riffe der östlich gelegenen Inseln ideal zum Surfen, beispielsweise Catanduanes oder Siargao. Besonders bekannt ist die Weltklasse-Welle Cloud Nine, welche dank ihrer hohlen Rechten berühmt geworden ist.
Es gibt aber auch viele andere sehr gute Spots. Diese Vielzahl an Wellen führt dazu, dass sich in den meisten Lineups nicht allzuviele Leute befinden, da sich die Surfer rund um die Inseln verteilen. Ausserdem gibt es viele Spots, die ausschliesslich mit dem Boot erreichbar sind, was ebenfalls die Anzahl der Surfer reduziert. Wer in den Philippinen surfen geht, kann seinen Wetsuit zu Hause lassen, denn die Wassertemperaturen liegen zwischen 23 und 26 ºC. Die besten Bedingungen findet man in den Monaten zwischen August und Dezember vor.
Beste Saison für Anfänger: Januar – Juni
Beste Saison für Fortgeschrittene: August – Dezember
Crowdfaktor: An den bereits bekannten Spots höher
Die Anreise nach Cebu oder Manila ist mit vielen Fluggesellschaften mehrfach täglich und von vielen Airports aus möglich. Auf den Philippinen ist Manila das wichtigste Drehkreuz, fast alle Inlandflüge starten oder enden hier, es gibt kaum direkte Flugverbindungen zwischen den einzelnen Inseln. Von Manila gibt aus es viele Flüge nach Cebu, aber auch nach Tagbilaran, Dumaguette, Coron und Caticlan sowie vielen weiteren kleinen Flughäfen. Die Inlandflüge in Manila gehen vom Domestic Airport aus. Dieser ist nicht weit vom International Airport entfernt, ein organisierter Transfer ist aber zu empfehlen, da es in Manila häufiger zu Taxiengpässen kommt.
Zwischen den etwas grösseren Inseln existieren Fährverbindungen. Man sollte sich aber vor Reiseantritt genau darüber informieren, wann welche Fähre fährt, denn teilweise legen die Schiffe nur einmal pro Tag ab. Auf die Abfahrtszeit ist aber meist verlass. Auf den Inseln selbst gibt es genügend Busse und Taxis, die einen für wenig Geld zu den gewünschten Zielen transportieren.
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