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Wellenreiten in Ost Timor

  1.  Einführung
  2.  Klima
  3.  Wellen
  4.  Anreise

Osttimor ist wohl eines der jüngsten Länder der Welt und liegt - wie der Name schon sagt - auf dem östlichen Teil der Insel Timor. Erst 2002 erlangte es seine Unabhängigkeit. Aufgrund jahrelanger Bürgerkriege galt Timor als sehr unsicher, was dazu führte, dass die Insel für Touristen nicht bereisbar war. In neuester Zeit hat sich die politische Situation aber stabilisiert und immer mehr Touristen entdecken einige der besten Tauchreviere der Welt und eine wunderschöne Berglandschaft, welche sich ideal zum Wandern eignet. Die grüne Vegetation, die sich über die ganze Insel erstreckt, ist ein weiterer guter Grund, nach Osttimor zu reisen.

Man findet aber auch traumhafte Sandstrände, die ein entspanntes Sonnenbad und gemütliche Spaziergänge möglich machen. Die vielfältige Kultur und nicht zuletzt die liebevolle, hilfsbereite und gastfreundliche Bevölkerung machen einen Aufenthalt in Osttimor lohnenswert. Da die Infrastruktur noch als äusserst mangelhaft bezeichnet werden muss, ist dieses Land eher für Individual- und Rucksacktouristen geeignet.
Surftechnisch bietet dieses Land Weltklasse-Spots und Surfbedingungen, wie man sie von Indonesien her kennt. Die Wellenbedingungen sind konstant und das warme Wasser lässt surfen ohne Wetsuit zu.

  • Viele selten gesurfte/unbekannte Spots
  • Spektakuläre Reef- und Beachbreaks
  • Sehr günstig
  • Umständliche Anreise
  • Swell kleiner als auf Bali
  • Mangelhafte Infrastrukturen

Das Klima in Osttimor ist allgemein sehr heiss und schwül. und wird von zwei ausgeprägten Jahreszeiten dominiert. Die eine ist die Regenzeit während der Monate November bis April, die starke Niederschläge, reissende Flüsse und oft sogar Überschwemmungen mit sich bringt. Ab und zu sind auch Strassen unterbrochen. Der meiste Regen geht an der Westküste und in den südlichen Bergen nieder.

Trockenzeit herrscht von Mai bis November. Während dieser Periode macht sich oft eine anhaltende Dürre breit, und die Küstenregionen erreicht praktisch kein Regen. Im Gebirge fällt gelegentlich ein wenig Regen, daher bleibt hier die Landschaft auch grün. Bei ganzjährigen Temperaturen zwischen 30 und 35 Grad Celsius gehört Osttimor zu den wärmeren Flecken auf unserer Erde.

Osttimor gilt als unerforschtes Surfrevier, nicht zuletzt deshalb, weil es aufgrund jahrelanger Bürgerunruhen ein sehr gefährliches Gebiet war. Heute jedoch kann man Osttimor gut bereisen, die Lineups sind allerdings immer noch weitgehend leer. Und dies bei Wellen, die punkto Qualität den indonesischen um beinahe nichts nachstehen!

Denn die gleichen Swells laufen auf die Riffe in Osttimor, die auch für die Wellen in Indonesien verantwortlich sind, wegen eines leicht anderen Einfallswinkels lediglich etwas abgeschwächter. Osttimor bietet deshalb Reefspots, die für alle Könnerstufen geeignet sind. Diese brechen vor allem in der Zeit von Mai bis Oktober. Dank den angenehmen tropischen Temperaturen lässt sich das ganze Jahr über gut ohne Wetsuit surfen. Die Wassertemperaturen fallen selten unter 26°C und auch die Lufttemperatur sinkt kaum unter 23°C. Bewegungsfreiheit ist dank Boardshorts und Lycra also garantiert.

Beste Saison für Anfänger: Oktober - Mai
Beste Saison für Fortgeschrittene: Mai - Oktober

Crowdfaktor: Sehr wenig Leute das ganze Jahr über

Der einzige internationale Flughafen “Presidente Nicolau Lobato International Airport“  liegt nahe der Hauptstadt Dili. Er wird regelmässig von wenigen internationalen Fluggesellschaften bedient. Fast täglich gibt es Flugverbindungen von Darwin (Australien) oder Denpasar auf Bali (Indonesien) nach Dili. Für größere Maschinen ist der Flughafen aber nicht ausgelegt, daher gibt es auch keine direkten Flugverbindungen aus Europa oder Amerika. Der Cakung Airport ist der einzige Flughafen Osttimors, auf dem auch größere Maschinen landen können. Zivile Flugverbindungen nach Cakung sind zurzeit aber nicht im internationalen Buchungssystem der Fluggesellschaften vermerkt.

Eine alternative Möglichkeit ist der Flug nach Kupang im indonesischen Westtimor und eine Einreise auf dem Landweg. Es gilt aber zu vermerken, dass das öffentliche Verkehrssystem außerhalb Dilis kaum entwickelt und unzuverlässig ist Auch ein regelmässiger Fährverkehr zwischen Osttimor und seinen Nachbarländern Nachbarländern existiert nicht.

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  • Hauptstadt Dili
  • Sprache Tetum, Portugiesisch
  • Religion Katholiken 96.5%, Protestanten 2.2%
  • Fläche 15.007 km2
  • Einwohner ca. 947.400
  • Bevölkerungsdichte 60 Einw./km2
  • Währung 1 USD = 100 Cents
  • Telefonvorwahl +670
  • ZeitzoneGMT +9
  • Budget $

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