Die Malediven sind bekannt für ihre traumhaften Sandstrände, eine intakte Unterwasserwelt, schönes Wetter und hohe Temperaturen. Der Inselstaat, bestehend aus 1190 Inseln und zahlreichen Atollen, ist der perfekte Ort für ein unvergessliches Urlaubsabenteuer mit bleibenden Eindrücken. Die einmalige Kulisse, welche die Malediven dem Besucher bieten, ist in ihrer Schönheit kaum zu übertreffen. Bereits die Anreise ist ein kleines Highlight.
Nach der Landung auf einem der beiden Flughäfen des ganzen Landes geht es mit dem Wasserflugzeug oder per Boot weiter auf eine der vielen kleineren Inseln. Das türkisgrüne, warme Wasser mit den angenehm warmen Temperaturen eignet sich perfekt zum Schnorcheln, Schwimmen oder zum Abreiten der vielen perfekten Wellen auf den Malediven. Aber auch die schneeweissen, sauberen Strände laden zu verschiedensten Freizeitaktivitäten ein.
Das Klima der Malediven ist tropisch, die durchschnittlichen Jahrestemperaturen liegen bei 28 – 31 Grad. Nachts kühlt es meist nur unmerklich um etwa 2 – 3 Grad ab. Die üblicherweise gemessene Wassertemperatur liegt bei etwa 26 - 28°C. Die Luftfeuchtigkeit ist mit rund 75 – 80% ziemlich hoch, die dadurch hervorgerufene Schwüle wird jedoch durch eine fast ständige Meeresbrise erheblich gemildert. Im Zeitraum von April bis September weht der Südwest-Monsun, von November bis April wechselt der Monsunwind allerdings die Richtung und bläst dann aus Nordost.
Die heißesten Monate sind März und April. Auf den Malediven gibt es keine eigentliche Regenzeit; mit den intensivsten Niederschlägen - welche teilweise einige Tage dauern! - muss während der Zeit des Südwest-Monsuns gerechnet werden. Allgemein fällt der Regen in kurzen, heftigen Schauern und meist während der Nacht.
Die Populariät der Maledivan als Surfdestination hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Viele lange Zeit unbekannte Spots werden daher von Surfern regelrecht überschwemmt. Dies ist auch nicht verwunderlich, machen doch die konstant warmen Wassertemperaturen das Wellenreiten ohne Wetsuit das ganze Jahr über möglich.
Die grössten Wellen findet man in den Monaten Juli und August. In den übrigen Monaten sind die Bedingungen eher klein und daher auch für Anfänger geeignet. Neben den zahlreichen Spots die vom Land her erreichbar sind, gibt es auch viele, die an sogenannten Outerreefs brechen und deshalb nur mit dem Boot erreichbar sind.
Beste Saison für Anfänger: November - März
Beste Saison für Fortgeschrittene: Juni - September
Crowdfaktor: In den Sommermonaten eher mehr los.
Die Malediven werden von allen grösseren Flughäfen praktisch täglich angeflogen. Günstige Angebote finden sich fast das ganze Jahr über. Der einzige Flughafen heißt Hulule und liegt auf der gleichnamigen Insel, nur 2 km von der Hauptstadt Male entfernt.
Auf Hulule angekommen, fliegt man entweder mit einem Wasserflugzeug zur gebuchten Insel weiter oder man wartet auf eines der Schnellboote, die auch weiter entfernte Ziele anfahren. Generell gilt, dass für Inseln, zu welchen die Fahrt mit dem Boot länger als zwei Stunden dauert, besser ein Airtaxi gechartert wird. Neben dem Zeitvorteil hat ein Flug auch einen unvergesslichen Ausblick auf smaragdgrüne Inseln in einem tiefblauen Meer zu bieten.
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