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Wellenreiten in Afrika

  1.  Einführung
  2.  Klima
  3.  Wellen
  4.  Anreise

Afrika zählt mit Sicherheit zu den interessantesten und facettenreichsten Kontinenten unserer Erde. Afrika ist die grösste zusammenhängende Landmasse der Tropen, der grösste Teil West- und Zentralafrikas ist Regenwald bedeckt.

Die atemberaubende Vielfalt der Fauna und Flora begeistert jeden Reisenden. Über 2000 verschiedene Sprachen und Dialekte werden in Afrika noch gesprochen, die grösste Vielfalt weltweit.

Alles ist möglich, vom Strandurlaub an einer der unendlichen Küsten, einem Kultururlaub mit einem Besuch von antiken Ausgrabungsstätten bis hin zu einem Safariurlaub in einem der zahlreichen Nationalparks – langweilig wird einem nie.

Eine gute Reisevorbereitung ist jedoch unerlässlich, da die meisten Länder nicht den westlichen Standart haben, den unsereins gewohnt ist. Auch aus surftechnischer Sicht bietet einem Afrika eine Vielzahl von Optionen.

Nicht nur in den bekannten Ländern wie Südafrika oder Marokko finden sich gute Surfbedingungen, auch andere Länder können einige sehr gute Spots vorweisen.

Das Klima ist vor allem tropisch und subtropisch. Dies liegt daran, dass knapp 75% der Fläche Afrikas sich innerhalb der Wendekreise befindet, welche geografisch die Tropen begrenzen. Charakteristisch für das Gebiet ist das immer feuchte und niederschlagsintensive Klima.

Je weiter man nördlich oder südlich des Äquators reist, umso mehr nehmen die Niederschläge ab und man kommt in den Bereich der Subtropen. Hier entstehen vermehrt Trockenwälder und es herrscht ein nicht ganzjährig feuchtes Klima. G

rössere Wüsten befinden sich im Bereich der Wendekreise, die Sahara im Norden und die Namib und Kalahari im Süden des Afrikanischen Kontinents.

Das Klima generell wird vor allem durch die subtropischen Hochdruckgebiete und die innertropische Konvergenzzone gesteuert. Durch geografische Gegebenheiten kommt es aber auch durchaus zu regionalen Abweichungen, welche sogenannte Mikroklimata erzeugen.

Afrika ist wohl der Kontinent, über den surftechnisch am wenigsten bekannt ist, abgesehen von Südafrika, Marokko, Senegal oder La Reunion. Reist man abseits der bekannten Länder, wird es sicher abenteuerlich, das Repair Kit gehört genauso in die Reisetasche wie die Erste Hilfe Box.

Afrika hat viele Breaks, die darauf warten, dass erste mal gesurft zu werden. Den Wetsuit kann man getrost zuhause lassen, wenn man sich nicht gerade in Marokko oder in Südafrika aufhält.

Es bestehen zu vielen Ländern Afrikas direkte Flugverbindungen von allen anderen Kontinenten. Sollte ein Land nicht direkt erschlossen sein, ist es über einen Zwischenstopp in einem anderen afrikanischen Land erreichbar.

Wer etwas länger Zeit hat, kann auch die Anreise mit einer Fähre in Betracht ziehen. Der nördliche Teil Afrikas ist gut per Fähre von Europa aus erreichbar.

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